Hörstörungen und Störungen der Hörverarbeitung = zentral auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung

Für die meisten Menschen ist es leicht, einen Ton zu hören. Ihn jedoch richtig auf der Tonleiter einzuordnen, fällt dagegen schwer. Für viele Kinder ist es ebenso schwierig, gehörte Töne in deren Qualitäten grundsätzlich zu unterscheiden. Darunter verstehen wir einerseits die Fähigkeit Tonhöhen und Tonlängen zu unterscheiden und andererseits die Fähigkeit zwischen Lauten wie d, g, t, k, s, ch, sch und anderen zu differenzieren. Des Weiteren kann die Fähigkeit zwischen Nutzschall und Störschall zu unterscheiden unzureichend ausgebildet sein. Ebenfalls kommt es vor, dass Kinder nicht unterscheiden können, aus welcher Richtung sie den Schall hören. In der Schule kann das dazu führen, dass die Kinder die Lehrkraft nicht richtig verstehen.

Die Folgen von Hörverarbeitungsstörungen können sein:

  • Spracherwerbsstörungen
  • Aussprachestörungen
  • Stottern, Poltern
  • Lese-/ Rechtschreibschwäche
  • Rechenschwäche (=Dyskalkulie)
  • Seelische Störungen, da das Kind vieles nicht richtig versteht und häufig in der Schule nicht richtig „mitkommt“.
  • Konzentrationsstörungen, die dem Aufmerksamkeits- Defizit-Syndrom (ADS) oder dem Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) ähneln, jedoch kein ADS, ADHS sind, rühren daher, dass die Kinder ein zu hohes Maß an Konzentration benötigen, um die Störung auszugleichen.

Aus einer gezielten Diagnostik der Ursachen erstelle ich ein individuelles Behandlungskonzept. Dies beruht auf Rhythmik, Hörverarbeitungsschulung unter anderem nach Warnke, körperorientierter Sprachtherapie (k-o-s-t) nach Susanne Codoni, NLP für Kinder sowie traditionellen Verfahren.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.dbl-ev.de.